Tacansina Miwatani -  Schamane aus dem Volk der Mandan

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Spirituelle Reisen

Tacan´sina reist mindestens einmal im Jahr mit spirituellen Gruppen in verschiedene Regionen der Welt. Hier finden sich entsprechende Reiseberichte.
Kanada, September 2006

Nach Turbulenzen und Trennung der Gruppe beim Zwischenstopp fanden sich schließlich doch alle in Calgary - zum überraschenden Wintereinbruch - ein...
Nach mehreren Tagen und Zeremonien im Raum Banff ging es über Lake Louise nach Jasper. Im zweiten Anlauf durften dann die Initianten mit Tacansina zur heiligen Insel Spirit Island (Foto links), um dort in einer Zeremonie ihre Einweihungen zu erhalten (am Foto von links: Zeremonieleiter Tacan´sina, Medizinmann und frisch berufener Schamanenschüler Mato Witko, zu Medizinmann bzw. -frau berufen: Mato Huka, Sa Sunali, Orgato Me).
Die letzten Tage verbrachte man im Raum Calgary. Beim Besuch im Blackfoot-Reservat wurde die Gruppe zur Schwitzhütte eingeladen, Kontakte für die Zukunft wurden geknüpft und das große Medizinrad der Siksika besucht. Nach 15 ereignisreichen Tagen flog man heim ins deutlich wärmere Mitteleuropa...

Spirit IslandEingeweihte


Mexico, September 2005

Unsere Mexicoreise brachte uns interessante Begegnungen mit Schamanen aus Mittel- und Südamerika, wir haben gemeinsame Zeremonien erlebt. Tacan´sina war der einzige Schamane, der Nordamerika vertreten hat.
Am 22. September bauten wir in Cerro de Muna, in der Nähe von Uxmal ein Medizinrad, das als Zentral-Medizinrad für Mittelamerika eingeweiht und aktiviert wurde. Während des Aufbaus standen dunkle Gewitterwolken am Himmel (Ausläufer des Hurricanes Rita). Alle Einheimischen sagten, "es dauert höchstens noch eine Stunde, dann wird das Unwetter mit aller Gewalt hereinbrechen" und dass wir uns besser in Sicherheit bringen sollen.
Kaum hatten wir das Medizinrad fertig, riß bei der Aktivierungszeremonie der Himmel auf, die Wolken lösten sich auf und der ganze Kosmos war klar zu sehen. So einen schönen Sternenhimmel mit leuchtender Milchstraße haben wir noch nie gesehen. Das Unwetter blieb aus. Um uns herum zuckten in der Ferne gewaltige Blitze und es wurden viele große Feuerkugeln gesehen, die den Horizont entlang fegten.
Nach der Aktivierungszeremonie übergaben wir das Medizinrad dem Maya-Priester Idelfonso vom Rat der Ältesten. Er führte unsere Gruppe noch durch eine Nachtzeremonie.

Die Reise hat insgesamt viele positive Eindrücke hinterlassen, das Schamanentreffen wurde in regionalen Zeitungen groß beschrieben.
Es war bloß sehr heiß (der heißeste Monat in Mexico) gewesen und man freute sich während der anstrengenden Heimreise (6 Stunden Busfahrt zum Flughafen und 11 Stunden Flug) letztlich doch auf das Zuhause mit all den Annehmlichkeiten unserer Zivilisation.

Mexico 1Mexico 2Mexico 3
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